pCC_Logo_RGB
rosette-klein.gif
Brustzentrum an der Klinik St. Marienstift Magdeburg
Brustzentrum an der Klinik St. Marienstift Magdeburg
Brustkrebsbehandlung
 
Eine Behandlung der Brustkrebserkrankung ist abhängig von der Größe des Tumors in der Brust, von der Ausbreitung der Erkrankung auf Lymphknoten in der Achselhöhle oder andere Organe.
 
Folgende Behandlungsmöglichkeiten in Frage:
 
Chirurgische Behandlung:
 
Heutzutage stehen dabei unterschiedliche Operationsmethoden zur Behandlung zur Verfügung.
 
Brusterhaltende Operationen
 
sind heute in der Mehrzahl der Fälle möglich.
Dabei wird entweder der Tumor mit einem ausreichenden Sicherheitssaum, oder ein größerer Teil der Brust unter Erhalt einer ausreichend großen Brust entfernt.
Nach einer solchen brusterhaltenden Operation ist eine Bestrahlung der Brust erforderlich.
Diese Kombination führt zu gleichen Heilungschancen, wie man sie bei einer Entfernung der Brust erwartet.
 
Ist eine solche Operation aufgrund des Tumorwachstums oder seiner Größe nicht möglich, dann ist eine Entfernung der Brust nicht zu umgehen.
 
Ablatio mammae (Entfernung der Brust)
 
Die gesamte Brust wird bei dieser Operation entfernt, so dass sich danach eine querverlaufende Narbe ergibt.
Mit Mitteln der plastischen Operationsverfahren kann in vielen Fällen die Brust mit Eigen- oder Fremdgewebe (auch gleichzeitig mit der Amputation) wieder hergestellt werden.
 
Axilladissektion (Entfernung der Lymphknoten aus der Achselhöhle)
 
Bei der Ausbreitung (Metastasierung) einer Krebserkrankung spielen Lymphknoten und Lymphbahnen eine entscheidende Rolle.
In den meisten Fällen ist eine Entfernung von Lymphknoten zur Klärung der Ausbreitung der Erkrankung und Festlegung der weiteren Behandlung notwendig.
Ist eine Metastasierung in die Lymphknoten eher unwahrscheinlich, kann eine Entfernung des Wächterlymphknotens dagegen ausreichend sein.
 
Wächterlymphknoten (Sentinel-Lymphknoten)
 
Als Wächterlymphknoten wird der Lymphknoten bezeichnet, der als erster von Tumorzellen im Lymphabstromgebiet des Tumors erreicht wird. 
 
Der Wächterlymphknoten soll eine hohe Empfindlichkeit bei der Vorhersage des regionären Lymphknoten- Krebsbefalles aufweisen. Damit kann bei tumorfreien Wächterlymphknoten auf die vollständige Lymphknotenentfernung des Lymphabstromgebietes der jeweiligen Krebserkrankung verzichtet werden. 
 
Auf dem Gebiet der Frauenheilkunde ist die Entfernung des Wächterlymphknotens bei der Brustkrebserkrankung bei definierter Indikationsstellung eine etablierte Operationsmethode. 
 
 
Medikamentöse Behandlung:
 
Für die medikamentöse Behandlung kommen hormonelle Therapiemaßnahmen (z.B. Antiöstrogene oder Medikamente, die die Eierstockfunktion ausschalten), eine
Chemotherapie oder eine Kombination beider Methoden in Frage. Dabei ist zu beachten, dass eine Hormontherapie nur dann sinnvoll ist, wenn der Tumor Bindungsstellen (Rezeptoren) für hormonelle Faktoren besitzt (so genannter hormonrezeptorpositiver Tumor).
 
Die medikamentöse Behandlung kommt zur Anwendung:
Als Nachbehandlung bei Patientinnen, die erfolgreich operiert wurden. Ziel ist, eventuell vorhandene, kleinste Metastasen (Mikrometastasen) abzutöten.
 
 
Wenn nicht operiert werden kann, weil die Krankheit zu weit fortgeschritten ist oder weil bereits Metastasen bestehen wird medikamentös und mit Bestrahlungen behandelt.
 
Strahlentherapie:
 
Diese Behandlung ist notwendig, wenn die Brust bei der Operation erhalten wurde. Eine Bestrahlung ist aber auch sinnvoll, wenn der Tumor nicht komplett entfernt werden konnte oder der Brustmuskel und/oder die Lymphknoten der Schlüsselbein-Region betroffen sind.
 
 
Antikörperbehandlung:
 
Bei 25 bis 30 Prozent der an Brustkrebs erkrankten Frauen kommen HER2-Rezeptoren in sehr hoher Zahl vor (HER2-positiver Status). Das hat zur Folge, dass der Tumor sehr aggressiv ist und diese Frauen müssen häufiger mit einem Rückfall rechnen als HER2-negative Frauen. Diesen Frauen kann ein spezielles Medikament helfen, welches als Antikörper diese Rezeptoren unschädlich macht. 
28.01.2007
kopf1
Brustzentrum an der Klinik St. Marienstift Magdeburg
Brustzentrum an der Klinik St. Marienstift Magdeburg
brustzentrum_logo.GIF
KTQ_Logo
Wir über uns
Konzept
Die Klinik
Partner
Brustkrebs
Bildgebende Diagnostik
Invasive Diagnostik
Therapie
Sprechstunden
Tumorboard
Angebote
Kontakt
Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
verify here.
DMP Brustkrebs
Impressum
Studien